Was sind gute Gewohnheiten und wie bekommst du gute Gewohnheiten? Gewohnheiten sind erst einmal mechanisch ablaufenden Vorgänge, die wir tun, ohne, dass wir auch nur einen bewussten Gedanken daran verschwenden. Wir wollen uns hier Gewohnheiten allgemein, einige im Speziellen und die Power der Gewohnheiten anschauen. Gewohnheiten haben unendlich viele Vorteile! Wir können stolz darauf sein, dass wir im Laufe unseres Lebens Gewohnheiten herausgebildet haben. Unser Leben ist dadurch leichter und einfacher geworden. Wir können unsere Aufmerksamkeit auf wesentliche Momente in unserem Leben richten. Was aber, wenn Gewohnheiten unser Leben bestimmen, deren Auswirkungen uns so langsam nerven, weil sie keine befriedigenden Ergebnisse liefern oder uns sogar schaden? Dann wird es Zeit, dass wir uns unsere Gewohnheiten genauer anschauen und ins Handeln kommen! Eine Anleitung bekommst du hier in dem Blogartikel von Drachenspuren.de!

 

GUTE GEWOHNHEITEN

WARUM DU BEWUSSST GUTE GEWOHNHEITEN INSTALLIEREN SOLLTEST!

Eine Gewohnheit ist etwas, was wir immer und immer wieder tun. Es sind Vorgänge, die im Handeln keine Bewusstheit brauchen. Nimm zum Beispiel das Zähneputzen. Das läuft auch bei dir ganz automatisch ab. Eine andere Gewohnheit ist der tägliche Weg zur Arbeit!

Denke einmal kurz über deinen Tagesablauf nach und entdecke noch weitere Abläufe, die du regelmäßig durchführst und über die du nicht mehr nachdenkst! Genau das sind einige deiner Gewohnheiten! Schreibe einfach mal einige deiner täglichen Abläufe und deiner Gewohnheiten auf!

 

WELCHE MACHT HABEN GEWOHNHEITEN?

Viele Abläufe, die du jetzt aufgeschrieben hast, laufen automatisch ab. Routine gibt Sicherheit und ist in manchen Situationen sehr wichtig. Zum Beispiel geben bei Kindern Rituale Geborgenheit und Ruhe. Denke zum Beispiel an das Einschlafritual! Wenn Kinder kein Einschlafritual haben oder hatten, dann kann das schon eine Menge Kraft und Nerven für uns Erwachsene am Abend kosten.

Aber auch Kinder brauchen ihr Einschlafritual, damit sie in die Ruhe kommen und leicht einschlafen können.

Auto fahren ist für viele von uns zur Gewohnheit geworden. Wann hast du das letzte Mal darüber nachgedacht, wie du Auto fährst oder du von A nach B gekommen bist?

Im Straßenverkehr gibt es ebenfalls Gewohnheiten. Rote Ampel heißt stehen bleiben, grüne Ampel heißt gehen. Du vertraust sogar gewohnheitsmäßig darauf, dass andere Verkehrsteilnehmer sich ebenfalls daran halten.

Der Sinn von Gewohnheiten im Straßenverkehr ist mir das erste Mal bewusst geworden als ich mehrere Jahre in Moskau lebte. Dort gibt es auch Ampeln, die sogar funktionieren! Aber in Moskau sind diese eher Schmuck auf den Straßen. Als die Ampel rot anzeigte, war ich die Einzige, die stehen blieb. Wieder in Deutschland hatte ich dann einen pfeifenden Polizisten hinter mir, der mich kopfschüttelnd fragte, ob ich lebensmüde oder farbenblind bin. Andere Länder, andere Gewohnheiten!

Motivation bewegt dich zum Start,
Gewohnheit sorgt dafür, dass du dran bleibst!
Jim Rohn

 

WARUM MACHEN UNS GEWOHNHEITEN AUCH KRANK?

Manchmal bringen uns Gewohnheiten dazu, dass wir Sachen machen, die uns in Wirklichkeit überhaupt nicht gut tun.

Ich erinnere mich an eine Teilnehmerin, wir nennen sie einfach Erna. Erna bekommt fast jeden Sonntag punkt 17:00 Uhr Besuch von ihrer Bekannten Mathilde. Es könnte etwas Schönes sein! Aber die ganze Woche regt sie sich darüber auf, dass Mathilde am Sonntagabend kommt, weil die beiden Damen sich nicht grün sind.
Das heißt, die Teilnehmerin richtet die gesamte Woche ihren Fokus auf den Sonntagabend. Die ganze Woche wird sie gewohnheitsmäßig von negativen Gefühlen beherrscht, deren Intensität am Sonntagabend ihren Höhepunkt bekommt. Die Teilnehmerin ist so in der Routine und der Gewohnheit gefangen, dass sie es nicht schafft, die Situation zu ändern. Von außen ist ersichtlich, dass die Situation leicht änderbar ist. Befinden wir uns aber in der Situation, dann hat uns die Gewohnheit im Griff und neue Möglichkeiten bleiben uns verschlossen.

Erst, wenn wir die Notwendigkeit oder den Wunsch einer Verhaltensänderung in uns spüren und anerkennen, dann können wir die ersten Schritte unternehmen.

Eine Gewohnheit ist ein Seil, welches uns an sich stets wiederholendes bindet.
Wir weben jeden Tag einen Faden und schließlich können wir es nicht mehr zerreißen.
Dr. Sophia Ananda

 

WAS SIND GEWOHNHEITEN GENAU?

Gewohnheiten sind persönliche Verhaltensweisen, die regelmäßig ablaufen, ohne, dass wir über sie nachdenken oder ihre Vor- und Nachteile hinterfragen. In aller Regel haben wir irgendwann eine bewusste Entscheidung für etwas getroffen, dass wir dann standardmäßig wiederholen.

Das hat viele Vorteile für uns. Wollen wir bestimmte Handlungen jedes Mal neu abwägen und entscheiden, müssten wir auch unsere Aufmerksamkeit und Konzentration aktivieren und darauf richten. Daher freut sich unser Gehirn über Gewohnheiten und Routinen, mit deren Hilfe es Aufwand und Energie spart. Es wird dann nur ein Trigger gesetzt und das Gehirn kann bekannte und programmierte Reiz-Reaktions-Ketten ablaufen lassen.

Gewohnheiten sind für den Energiehaushalt unseres Körpers sehr angenehm. Dank selbst herausgebildeter Gewohnheiten können wir unsere Konzentration auf wichtige Themen lenken und selbst in stressigen Situationen darauf vertrauen, dass wir automatisch richtig handeln.

Wenn du beispielsweise verschlafen hast und völlig gestresst zur Arbeit eilst, dann findest du dennoch den Weg zu deiner Arbeitsstelle. Einfach und allein aus dem Grund, weil für dein Gehirn der Arbeitsweg absolute Routine ist. Gewohnheiten retten unser Gehirn vor Überforderung.

Der Nachteil von Gewohnheiten ist, dass sie wirklich automatisch ablaufen und das egal, ob das Ergebnis positiv oder negativ ist.

Die Veränderung einer Gewohnheit kann eine Herausforderung sein. Für das Auflösen oder Unterbrechen einer Reiz-Reaktions-Kette brauchen wir einen starken Willen. Dazu in einem anderen Blogartikel mehr!

 

WAS HABEN GEWOHNHEITEN & ENTWICKLUNG GEMEINSAM?

In der eigenen Persönlichkeitsentwicklung sprechen wir oft über Lebensziele, Träume und Visionen, über die eigenen Talente und Stärken. Mentales Wachstum ist kein Produkt eines einzigen mutigen Tages, an dem wir uns unseren Ängsten stellen, unsere Probleme angehen und uns unseren Schattenseiten stellen.

Unsere Persönlichkeit entwickelt sich durch das, was wir regelmäßig tun. Sich einmal im Jahr mit seinen Ängsten konfrontieren ist etwas anderes, als sich jeden Tag einer Sache zu stellen, die vielleicht Angst macht.

Das Leben ist kein 100m-Sprint, sondern ein Marathon! Es geht nicht um kurzfristige Intensität, sondern um langfristige Beständigkeit. Mentales Wachstum funktioniert wie körperliches Wachstum. Muskeln werden nicht stärker, wenn wir einmal ins Fitness Studio gehen, sondern in dem wir regelmäßig trainieren.

Wenn wir uns und unsere Persönlichkeit entwickeln wollen, dann bedeutet das, dass wir täglich etwas tun, mit dem wir uns von alten Gewohnheiten verabschieden und mit dem wir neue Gewohnheiten installieren. Der Effekt für einen Tag ist gering! Sehen wir aber das, was wir durch Wiederholung im Laufe der Zeit erreichen, dann ist das Ergebnis groß.

Nur ein Beispiel: Lernen wir jeden Tag 5 Vokabeln, dann können wir ca. 1.500 Wörter im Jahr!

 

WOFÜR DEN FOKUS AUF GUTE GEWOHNHEITEN?

Glückliche und erfolgreiche Menschen haben fest verankerte und entwicklungsfördernde Gewohnheiten. Jede Gewohnheit hinterlässt langfristig Spuren. Das gilt für gute Gewohnheiten und für Gewohnheiten, die wir als nicht gut einstufen.

Ausnahmeweise mal etwas Ungesundes essen, hat praktisch keine Auswirkungen. Aber die Gewohnheit, mit der wir jedes Mittagessen mit einem süßen Nachtisch abrunden, Fastfood essen oder täglich ein Bier oder Wein trinken, hat mit der Zeit einen großen Effekt auf unsere Gesundheit.

Alles, was im Leben wirklich zählt, ist das Resultat von guten Gewohnheiten und das zum Beispiel in den Bereichen Partnerschaft, Liebe, Gesundheit, Fitness, Zufriedenheit, Gelassenheit, Erfolg und Wohlstand.

Der Einfluss unserer Gewohnheiten auf unser Selbst, auf unseren Charakter und unsere Persönlichkeit lässt sich kaum einschätzen. Wir werden das, was mit unserem täglichen Tun möglich ist. Das lässt sich auch neurowissenschaftlich belegen. Das Gehirn wird sich in die Richtung entwickeln, in die es hauptsächlich genutzt wird.

Wie ein Muskel werden genau die Gefühls- und Gedankenmuster stärker, die regelmäßig eingesetzt und es werden jene wiederum schwächer, die vernachlässigt werden.

 

EINE SUPER ÜBUNG

– Gewohnheiten bewusst unterbrechen –

Schreibe einmal für eine Woche täglich deine Dinge, Sachen und Abläufe auf, die du regelmäßig machst. Scanne gleichzeitig, was der Nutzen für dich ist bzw. was tust du, worauf du im eigentlichen Sinne keinen Bock hast.

Stelle dir dann am 7. Tag vor, wie du eine dieser Routinen ändern kannst. Mit dem ersten Schritt bringst du Bewegung in den Automatismus, auch wenn der eigentliche Automatismus nicht sofort aufgelöst wird.

Eine Routine könnte zum Beispiel sein, dass du jeden Samstagnachmittag um 15 Uhr eine Freundin anrufst. Vielleicht verabredet ihr euch einmal zu einer anderen Uhrzeit. So lernt ihr euch anders kennen und eure Gespräche werden andere Themen haben. Es ist so! Probiere es aus!

 

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Ich hoffe sehr, dass dich dieser Blogartikel inspiriert und dir Mut schenkt, mit dem du alte Pfade verlassen und in deine Kraft kommen kannst. Teile diesen Blogartikel gern mit den Menschen, mit denen du am liebsten zusammen bist oder die Inspirationen für ihren weiteren Lebensweg brauchen.

 

Fühle dich von Herzen umarmt!

SAKIRA PHILIPP // COACH, TRAINERIN, AUTORIN